Hot and Free? Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970
Ab August startet die neue Reihe „Hot and Free? Jazz im geteilten Berlin 1950–1970“, die sich der Jazzgeschichte im geteilten Berlin und Deutschland während des Kalten Krieges widmet. In sechs Konzerten sowie begleitenden Gesprächen und Vorträgen werden die unterschiedlichen Entwicklungen der Jazzszenen in Ost und West sowie ihre ästhetischen Verflechtungen beleuchtet.
Während sich die westdeutsche Jazzszene zunächst an den französischen „Hot Clubs“ orientierte und sich über Swing, Bebop und Hardbop entwickelte, war die Situation im Osten von politischen Einschränkungen geprägt. Mit dem Free Jazz entstanden später neue künstlerische Ausdrucksformen, die teilweise auch als politisches Statement verstanden wurden.
Zeitgenössische Musikerinnen und Musiker sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen machen die Klangwelt dieser Epoche lebendig und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte des Jazz im geteilten Deutschland. Ergänzend werden Konzerte, Gespräche und Recherchen in drei Podcasts dokumentiert.
Die Reihe ist Teil des Programms von Jazz am Helmholtzplatz e. V., das direkt im Sommer mit einem abwechslungsreichen Programm startet.
Termine: 12.8., 13.8., 15.8., 21.8., 18.9. und 2.10.2026
Veranstaltungsorte: Brotfabrik Berlin und Raumerweiterungshalle (REH).:
Die LOTTO-Stiftung Berlin finanziert die Veranstaltungsreihe in Höhe von 23.000 Euro mit.
Bildnachweis: Grafik
© Jazz am Helmholtzplatz e.V.
Stand: 29.07.2026