Frieden und Solidarität durch entwicklungspolitische Berliner (Städte-)Partnerschaften
Die Metropole Berlin hat durch seine vielen Städtepartnerschaften Möglichkeiten, Menschen und Talente zu verbinden sowie kulturelle Werte auszutauschen. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken als Projektträgerin hat es sich zum Ziel gemacht, zu einer gerechteren Welt beizutragen und die Ursachen von Armut, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und ungleichen Chancen zu bekämpfen. Ziel ihres Projektes „Frieden und Solidarität durch entwicklungspolitische Berliner (Städte-)Partnerschaften“ ist es, junge Menschen sowie Bürgerinnen und Bürger in Berlin mit Menschen aus Partnerstädten im Globalen Süden bei ihrem Engagement für Frieden und Solidarität zu unterstützen. Bei den Städtepartnerschaften handelt sich um Kyjiw, Mexico-City, Jakarta, Tel Aviv und Windhoek.
Die Umsetzung des Projektes geschieht in fünf Modulen zu den Themengruppen: Jugendbegegnungen zwischen den Partnerstädten, Ausbildung junger Menschen im Konfliktmanagement, sowie niedrigschwelligen Austausch- und Bildungsformaten im öffentlichen Raum der jeweiligen Städte. Da diese Städte in strategisch bedeutsamen Regionen der Welt liegen, wird durch die gesellschaftlichen Debatten auch Verantwortung für das Gemeinwohl in den jeweiligen Städten übernommen und gegenseitiges Verständnis gestärkt. Alle Beteiligten setzen sich aktiv mit den zentralen Zukunftsfragen und Themen - gesellschaftlicher Zusammenhalt, Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, Klimagerechtigkeit und demokratische Grundwerte – auseinander. Das dreijährige Projekt wird durch den Aufbau einer Projekt-Website sowie Social-Media-Kanäle und Öffentlichkeitsarbeit und Pressemitteilungen nachhaltig sichtbar.
Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Projekt mit einem Zuschuss von 800.000 Euro.
Bildnachweis: Berlin und drei ihrer Partnerstädte: Jakarta, Mexiko-Stadt und Windhoek
© Claudi Torillo und Sister Cities in Action
Stand 1.07.2026